Der ehemalige US-Botschafter Fan der Weine von Châteauneuf-du-Pape

08.03.2016

Der ehemalige US-Botschafter Fan der Weine von Châteauneuf-du-Pape

Das Treffen fand im Restaurant "La Mère Germaine" statt, wo er zusammen mit seinem Freund Arthur Patterson von Michel Blanc, Direktor der Fédération des Syndicats de Producteurs de Châteauneuf-du-Pape, Amélie Barrot (Weingut Mousset-Barrot) und Baptiste Grangeon (Domaine de Cristia) erwartet wurde, sowie vom Holländer Harry Karis, Autor des fantastischen Buches (auf Englisch) "Das Châteauneuf-du-Pape Weinbuch", eine richtige Enzyklopädie der Appellation.

Craig Stapleton ist kein Fremder in Châteauneuf-du-Pape: bereits im Jahr 2005, noch vor seiner Position als Botschafter der Vereinigten Staaten in Paris unter der Bush-Regierung (zur Zeit des Golfkriegs), wurde er in der „Echansonnerie des Papes“ aufgenommen. Warum? Weil er schon damals ein Liebhaber der Weine der Region war die er zu Zeiten seines Studiums in Harvard entdeckte. "Lange bevor Robert Parker davon sprach“ sagt er verschmitzt. „In der Tat, ich liebe alle Französisch Weine. Und auch wenn ich eine Vorliebe für Grenache habe, habe ich ebenfalls eine Schwäche für Pinot Noir. "

Dies erklärt auch weshalb er es sich während seines alljährlichen Besuches in Frankreich nie entgehen lässt einen Umweg durch den Burgund zu machen, wo er bei der Romanée-Conti einen Halt einlegt. Und als er sich entschied in der Tschechischen Republik zu investieren (wo er vor Frankreich 4 Jahre Botschafter war), pflanzte er Pinot Noir mit seinen beiden Geschäftspartnern Benjamin Stapleton und Joroslay Springer. Letzterer, ein erfahrener Winzer, leitet die 20 ha des Weingutes Stapleton-Springer, welches sowohl in der Tschechischen Republik als auch im Ausland für die hohe Qualität seiner Weine bekannt ist. "Und unsere Weine werden in den besten Restaurants und Hotels im Land serviert."

Craig Stapleton ist noch immer tätig, heute vor allem im Bereich Immobilien. Er ist ebenfalls Eigentümer des Baseball-Clubs Saint Louis Cardinals. Aber er findet immer noch Zeit um nach Châteauneuf-du-Pape zu kommen, wo er sich mit vielen Winzern angefreundet hat. Und an diesem Tag besuchte er einige von ihnen um den neuen Jahrgang zu entdecken. "Wenn ich hier bin, bin ich glücklich mit ihnen austauschen zu können. Und zu Hause im Connecticut bin ich ebenso glücklich ihre Weine zu probieren."